Die Schwarzenburg

Auf dem höchsten Punkt des Schwarzwihrberges im Oberpfälzer Wald thront die sagenumwobene Burgruine Schwarzenburg. Die ältesten Teile der heutigen Burganlage stammen aus der Mitte des 11.Jahrhunderts. Im Lauf der Zeit wechselte die Schwarzenburg immer wieder ihre Besitzer und wurde entsprechend oft verändert.

Der Rekonstruktionsversuch der mittelalterlichen Burganlage stammt aus der Feder des Architekten Sigi Wild, Furth i.W.. Auf der Grundlage der erhaltenen Mauerreste wurde mit Hilfe des archäologischen und historischen Wissens des Neunburger Heimatpflegers Theo Männer, sowie Joe Bruckschlegl vom Schwarzwihrbergverein ein Bild geschaffen, wie die mittelalterliche Schwarzenburg ausgesehen haben könnte.

Bis heute sind noch der Bergfried, der Batterieturm, große Teile der inneren Burgmauer mit südlicher und westlicher Bastion, ein Teil des ehemaligen Burggrabens, sowie Reste der früheren Burgkapelle erhalten. Der Bergfried dient als Aussichtsturm, von dem man einen herrlichen Rundumblick in die Oberpfälzer Landschaft und den Naturpark Oberer Bayrischer Wald genießen kann.

Im "Oberen Burghof" unterhält der Schwarzwihrbergverein eine bewirtschaftete Berghütte mit Biergarten. Im "Unteren Burghof" wurde bereits im Jahr 1950 eine Freilichtbühne geschaffen. Damit haben die "Schwarzenburg-Festspiele" - auf mehreren Spielebenen und mit den Burgmauern im Hintergrund - die perfekte Kulisse für die jährlichen Theaterinszenierungen.

Rekonstruktionszeichnung der Schwarzenburg

... so könnte die mittelalterliche Burganlage ausgesehen haben

Rekonstruktionszeichnung der Schwarzenburg von S. Wild, Architekt, Furth i.W.